Ein Besuch in Cochem / Mosel

Die ersten echten Touristen kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts voll romantischer Begeisterung nach Cochem an die Mosel. Vor allem englische Maler, welche die Schönheiten des Moseltales zeichneten und malten, waren die Schrittmacher. Die Entwicklung der Stadt zum ersten und führenden Fremdenverkehrsort an der Mosel setzte dann in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts ein und hält bis heute an. Die vielen übers Jahr verteilten Cochemer Weinfeste tragen nicht unwesentlich dazu bei.

Die erste historische Erwähnung von Cochem stammt aus einer Urkunde der Abtei Prüm vom 866. Die edle Matrone Hieldilda schenkt darin dem Kloster eine Reihe von Gütern, darunter ein Herrenhaus "in villa cuchema". Nach vielen Höhen und Tiefen im Mittelalter wird Cochem im Laufe des 18. Jahrhunderts zu einem Zentrum des Handwerks und Handels. Mit Waren und Reisenden voll beladen jede Woche fuhr ein Marktschiff jede Woche nach Koblenz.

Auf dem Burgberg fast mitten in der Stadt thront majestätisch die Reichsburg Cochem. Sie wurde um 1000 erbaut, 1689 zerstört und 1874 bis 1877 durch den Berliner Unternehmer Louis Ravené im neugotischen Stil wiedererrichtet. Im Halbstundentakt werden jährlich tausende  Besuchergruppen durch die Burg geführt. Der Besucher findet zudem viele gut erhaltenen Reste der historischen Stadtmauer mit ihren alten Befestigungswerken wie dem Enderttor-Turm mit einer Torwächterwohnung aus dem Jahre 1332, dem Wehrturm mit Balduinstor an der Kirchhofmauer (Obergasse), dem Burgfrieden-Tor mit Wehrgang.

Sehenswert sind auch das 1739 im Barockstil erbaute Rathaus, der Marktplatz mit Martinsbrunnen und die alten mit Moselschiefer gedeckten Fachwerk-Giebelhäuser in den engen bergigen Gassen. Vom Marktplatz aus führen alte, winkelige Steintreppen hinauf zum Klosterberg mit dem um 1630 erbauten Kapuzinerkloster, das jetzt das Kulturzentrum der Stadt ist und mit einem reichhaltigen Kulturprogramm aufwartet. Weitere Sehenswürdigkeiten rund um die Stadt sind die Burgruine Winneburg, die Pestkapelle St. Rochus, genannt Peterskapelle und die Kapelle "Zu den drei Kreuzen", von der sich ein grandioser Blick ins Moseltal bietet.

Einkaufen: In der Fußgängerzone im Ortskern gibt es zahlreiche Boutiquen, Fachgeschäfte, Büchereien und Andenkenshops. Unzählige Cafés, Weinstuben und Restaurants mit Tagesmenü-Angeboten warten auf die zahlreichen Touristen aus In- und Ausland.
Übernachten: Cochem ist auf Touristen bestens eingestellt und bietet für jeden Geldbeutel und Anspruch ausreichend Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen. Die Tourist-Info hilft Ihnen hier gerne weiter.

Fazit: Bei unseren Besuchen in Cochem war der Ausflugsort stets gut mit Touristen gefüllt. Die ständig anlegenden Moselschiffe spucken permanent neue Besucher aus, die zur Freude des örtlichen Gewerbes essen, trinken und kaufen. Zu Zeiten der Weinfeste sollte der Ruhe suchende Besucher die Stadt meiden. Am frühen Morgen kann man die Schönheiten der Moselstadt am besten erfahren.

Cochem - Marktplatz mit Brunnen und barockem Rathaus 1739
Cochem - Marktplatz mit Brunnen und barockem Rathaus 1739

Tourist-Infos Cochem

Tourist-Information Cochem
Endertplatz 1, 56812 Cochem
Telefon: 02671 / 60040
E-Mail: info@ferienland-cochem.de

Weitere Infos auf der Webseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.cochem.de

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